Neuseeland 2011/12
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Mit dem Rad von Christchurch nach Auckland, über Süd- und Nordinsel
Mitte Dezember 2011 bis Ende Januar 2012: rund sieben Wochen mit dem Fahrrad durch Neuseeland. Von Christchurch ging es über die Neuseeländischen Alpen und den tiefen Süden mit Fjordland, Queenstown und der Westküste nach Norden, mit der Fähre von Picton nach Wellington und durch die Nordinsel mit Vulkanen, heissen Quellen und der Coromandel-Halbinsel bis nach Auckland. Den ausführlichen Bericht mit allen Bildern gibt es in acht Teilen (Knöpfe oben und Seitenleiste); hier die Reise in Zahlen, ein paar Highlights und Kurzbemerkungen zu Wetter, Tieren, Strassen, Essen und Zeltplätzen.
Die Reise in Zahlen
| Zeitraum | Mitte Dezember 2011 bis Ende Januar 2012 (rund 7 Wochen) |
| Strecke | 5750 km von Christchurch bis Auckland |
| Inseln | Südinsel und Nordinsel, mit der Fähre von Picton nach Wellington |
| Unterwegs | mit dem Zelt, auf einfachen Department-of-Conservation-Plätzen und auf „motor camps“ |
| Höchster Pass | Cardronapass bei Wanaka, rund 1120 m |
| Bericht | 8 Teile mit 26 Stationen |
Highlights der Reise
| Mount Cook Nationalpark | Sackgasse am Lake Pukaki entlang zum höchsten Berg Neuseelands (3754 m) | Teil 1 |
| Moeraki Boulders | kugelförmige Steine auf einem Sandstrand an der Ostküste | Teil 2 |
| Milford Sound | knapp dreistündige Schiffsfahrt durch den Fjord bis hinaus zum Ozean | Teil 3 |
| Queenstown | mit dem Dampfschiff TSS Earnslaw über den Lake Wakatipu | Teil 3 |
| Lake Wanaka | Cardronapass und Roys Peak (1578 m) | Teil 3 |
| Franz Josef Glacier | kalter Regenwald und die Wanderung zum Gletscher | Teil 4 |
| Punakaiki | die Pfannkuchenfelsen an der Westküste | Teil 4 |
| Abel Tasman | ganz im Norden der Südinsel, einsam und „am Ende der Welt“ | Teil 5 |
| Wellington | Cable Car, Te Papa Nationalmuseum und viel Regen | Teil 5 |
| Napier | Art-Deco-Stadt, nach dem Erdbeben von 1931 wieder aufgebaut | Teil 6 |
| Tongariro Nationalpark | Neuseelands ältester Nationalpark mit drei aktiven Vulkanen | Teil 7 |
| Hobbiton | im Auenland der Hobbits bei Matamata | Teil 7 |
| Coromandel | Küstenlandschaft und ungeteerte Strassen bis zum Cape Colville | Teil 7 |
| Auckland | Vulkane im Stadtgebiet und ein Ausflug zur Insel Rangitoto | Teil 8 |
Wetter und Tiere
Das Wetter war selbst im Fjordland der Südinsel recht prächtig, dort unten gibt es rund 200 Regentage/8000mm Niederschlag pro Jahr, ein einheimischer Rennradler meinte aber: das Fjordland ohne Regen sei wie die Mona Lisa ohne ihr Lächeln.
Gefährliche oder giftige Tiere gibt es in Neuseeland eigentlich keine, ich fürchtete höchstens dass ein Kea sich mit seinem scharfen Schnabel Eintritt in mein Zelt schneiden würde...


Weitere Tiere in Neuseeland sind natürlich Schafe, sowie Fische in allen Größen und gelegentlich vermute ich an der Fahrweise mancher mich sehr eng überholender Autos und Lastwagen, daß da kein Mensch am Steuer war...




Mancherorts rennen Pinguine über die Strasse und dann noch die unangenehme Tierwelt: die recht bissigen und bisweilen zahlreichen sandflies.


Wandern
Ich hatte meine Bergstiefel dabei und machte zahlreiche kleine Wanderungen u.a. in der Nähe des Mt Cook, bei den Fox- und Franz-Josef-Gletschern, am Lake Wanaka und auch auf der Nordinsel im Tongariro Nationalpark, nicht immer wurde ich bei diesen Ausflügen durch blendende Aussicht belohnt.




Strassen und Reifen
Der Asphalt in Neuseeland ist recht grob und scharfkantig und viele Kilometer fuhr ich auf ungeteerten Wegen. Ich hatte auch wegen der strengen Einfuhrkontrollen bei der Einreise neue Mäntel aufgezogen (Vittoria Randonneur Pro), der Hinterreifen hielt nur 2,5 Wochen bzw. rund 2500km durch...








Essen und Zeltplätze
Eine grosse Freude für mich war der überwiegend sehr gute Kaffee und Muffins, Kuchen oder Kekse zum Frühstück. Sehr günstig sind fish & chips, deutlich teurer als in Deutschland hingegen Milchprodukte wie Käse oder Joghurt.
Lemon & Paeroa ist inzwischen vom Coca-Cola Konzern aufgekauft und in Neuseeland weltberühmt.
Die Zeltplätze in Neuseeland sind unterschiedlich gut ausgestattet, von einfachen Department of Conservation Plätzen bis hin zu den "motor camps" mit Küche, Waschmaschinen, Fernsehräumen und WLAN-Zugang.




Wasser und Vegetation
Neuseeland ist definitiv kein trockenes Land, von den kalten Regenwäldern, vielen Flüssen, Wasserfällen und Seen bis hin zum Pazifik, der nie weit entfernt ist












Das milde und feuchte Klima führte dazu dass zum Beispiel auf der Vulkaninsel Rangitoto bei Auckland bereits nach rund 600 Jahren eine üppige Vegetation entstanden ist.




Schnappschüsse
Abschliessend noch ein paar Schnappschüsse entlang der Strasse, u.a. der längste Ortsname der Welt, einige Skulpturen (Titel "butterfly"), das Dampfboot, das einen bei Queenstown über den See bringt und Eindrücke aus Napier, Rotorua und Auckland.














